Im Reich der Störche am Niederrhein

Störche sind faszinierende Vögel. Groß und imposant sitzen sie auf ihren Nestern, majestätisch fliegen sie über die Wiesen und kreisen über den Auen und Gewässern in der Nähe des Rheins. Früher waren sie häufig, überall auf den Dächern in den Dörfern nisteten diese großen, schönen Vögel. Dann wurden sie seltener, weil ihnen die Lebensräume fehlten. Und jetzt sind sie wieder da, es gibt immer mehr Brutpaare. Christiane sind deshalb auch in diesem Frühjahr wieder in die Gegend von Xanten am Niedrrhein gefahren, um Störche zu beobachten und zu fotografieren. In der Umgebung von Rees, Vynen und Bislich brüten zahlreiche Storchenpaare, sie fliegen über unsere Köpfe, in den Gewässern laufen sie umher und suchen nach Nahrung, auf den Äckern sammeln sie Stroh und Gras für den Nestbau.

An vielen Orten sehen wir sie in den Nestern sitzen und brüten, an vielen Stellen haben die Menschen hohe Masten aufgestellt, damit die Störche dort oben ihre Nester bauen können. Für uns hat es den Vorteil, dass ein Storchenpaar, das auf solch einem Mast nistet, nicht scheu ist. Die Störche haben sich diesen Ort selbst ausgesucht, dass unten Menschen herum laufen, wissen sie und sind davon überhaupt nicht beindruckt.

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Mit dem Fahrrad fahren wir über die Dörfer, immer wieder Storchennester. Auf den Äckern laufen Störche herum, die dort meist nach irgendeinem Kraut oder nach Heu suchen, um damit ihre Nester auszupolstern. Es ist spannend zu beobachten, wenn der eine Storch mit Nistmaterial auf dem Nest landet. Der andere Partner begrüßt ihn begeistert mit laute Geklapper … und so klappern beide fröhlich vor sich hin – damit hat sich die Frage, woher der Name Klapperstorch denn wohl kommen mag, ohne jede weitere Diskussion erkärt.

Was benötigt man in jedem Fall für die Storchenexkursion? Ein gutes Fernglas ist notwendig und zum Fotografieren ein starkes Teleobjektiv, denn so ganz nah kommen wir doch nicht herán und wir wollen die Vögel auch nicht stören.

Lieblingscafe Vynen
Lieblingscafe Vynen

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