Der große Rheinlandflug – mit dem Gyrocopter über Rhein, Mosel und Vulkaneifel

Dieser Bericht ist gerade im Umbau und in einigen Tagen wieder komplett

Hangelar – Siebengebirge – Rheintal – Koblenz – Moseltal – Trier – Vulkaneifel – Ahrtal – Drachenfelser Ländchen – Hangelar

Ein Bericht von Sven von Loga, der unterwegs war mit Tragschrauberpilot Robert Krause von www.sichtflug.com an Ostern 2019

Das Rheinland von oben. Auf diesem Flug sehen wir all das, was wir sonst nur von unten kennen aus einer bis dahin unbekannten Perspektive.

Mit so einem Bobbycar für den Himmel soll ich nun also stundenlang über den Rheinlanden umher fliegen ….
Meine Sicherheitsausrüstung. Fallschirm? Fehlanzeige !
Start in Hangelar … ich sitze hinter dem Piloten Robert Krause

Wer noch nie Gyrocopter geflogen ist, wird schon beim Start den Atem anhalten. Kaum gestartet, fällt der Blick nach unten und nach wenigen Augenblicke fliegt der Tragschrauber in einigen hundert Metern Höhe in Richtung Siebengebirge.

Im Anflug auf das Siebengebirge

Wenige Minuten später ist es erreicht, unter uns die Rabenley mit Dornheckensee, Blauem See und von oben nicht erkennbarem Märchensee. Den Weintrinker erfreut die Passage über die Weinberge von Oberdollendorf, die Chorruine von Kloster Heisterbach ist hinter den mächtigen Baumwipfeln erst spät erkennbar und schon kreist der Gyrocopter über dem Petersberg und dem Grandhotel, dem einstigen Gästehaus der Bundesregierung.

Wir sind gerade ein paar hundert Meter über Bonn und blicken auf das Siebengebirge
Weinberge des Weingutes Blöser in Oberdollendorf

Die Siebengebirgs-Highlights Schloß Drachenburg und die Burgruine Drachenfels sind nur Momente später erreicht, dann dreht der Gyrocopter ab über den Rhein und fliegt von nun an das Rheintal entlang.

Das Grand-Hotel auf dem Petersberg, einst Gästehaus der Bundesregierung
Schloss Drachenburg
Großbaustelle Drachenfels

Rodderberg, Apollinariskirche, vielleicht schauen gar die Unkelsteine aus dem Wasser, die das Material für die Fundamente der Kölner Domtürme lieferten.

Tatsächlich … am rechten Rheinufer erscheinen die Unkelsteine als dunkler Fleck unter der Wasseroberfläche

Neben dem gewaltigen Basaltklotz der Erpeler Ley, den schon Graf Zeppelin mit seinem Flugobjekt besuchte, ragen rechts und links des Rheins die dunklen Türme der einstigen Ludendorff-Brücke empor. Das es der deutschen Wehrmacht einst nicht gelang, sie zu sprengen, war zum Ende des Zweiten Weltkrieges entscheidend für ein schnelleres Ende des Krieges.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.